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SWEET sind ein nationales Kulturgut, durch und durch Britisch und ein Rock Musik Phänomen, das seit mehr als 4 Jahrzehnten jeden Kontinent im Sturm erobert hat. Der rote Faden, der sich von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft durchzieht, ist Andy Scott. Seine Zielstrebigkeit und hohen Ansprüche an das musikalische Vermächtnis der Band sowie das Touren sind legendär. Die heutige Band hat einen bedeutenden Stammbaum  und erschafft "live“ wieder die Mischung von energiegeladenen, hohen Stimmen und dem typischen Sweet Sound, der das Markenzeichen der Band ist. SWEET sind Pete Lincoln – Lead Vocals und Bass. Bruce Bisland – Drums und Vocals. Tony O’Hora – Gitarre,Keyboard und Vocals. Andy Scott – Gitarre und Vocals.
Das Vermächtnis
 
Sweet ist eine Erfolgsstory, die 1970 beginnt. Als Brian Connolly und Mick Tucker
"Wainwrights Gentlemen“ 1968 verliessen,um ihre eigene Band "Sweetshop“ (später in "The Sweet“ abgekürzt) zu gründen, hatten sie keine Ahnung was ihnen bevorstand. Sie gewannen Steve Priest am Bass dazu, der einen gut Ruf mit seiner Band "The Army“ erworben hatte. Nach 2 Gitarristen, Frank Torpey und Mick Stewart und 4 in den Charts gescheiterten Singles befand sich die Band an einem Scheideweg, stand sogar kurz vor der Auflösung, als Andy Scott von "The Elastic Band" dazu stiess. Es war das Jahr 1970 und die  "klassische“ Sweet Besetzung war komplett.
 
Brian Connolly, der Original Leadsänger der Band, hatte das Glück den Schallplatten Produzenten
Phil Wainman vom BBC zu treffen, der wiederum ein paar Songwriter getroffen hatte, Nicky Chinn und Mike Chapman. Deren Songs brauchten einen Sänger und eventuell eine Band. Die erste Sweet Single “Funny Funny” war unter den ursprünglichen, ersten Plattenaufnahmen. Und der Rest, so sagt man, ist Geschichte. Die frühen Jahre brachten Chart Erfolge, stimmten die Band aber musikalisch nicht zufrieden. "CoCo“ und "Poppa Joe“ bescherten der Band zwar die ersehnten Hits, mangelten aber an Glaubwürdigkeit und Plausibilität. Die Wende kam mit dem Beginn des Glam  - "Little Willy“ und "Wig Wam Bam“ waren zwar ironisch und zweideutig, aber als "Blockbuster!“ auf die Nummer 1 in England schoss, waren Sweet wohl mehr als angesagt. Weitere Hits folgten – "Hellraiser“, “Ballroom Blitz“, “Teenage Rampage“, “The Six Teens“ und "Turn it down“ sowie 2 gefeierte Alben – "Sweet Fanny Adams“ und "Desolation Boulevard“.
 
Im Jahr 1974 wurden Sweet von The Who eingeladen beim legendären Charlton Athletic gig aufzutreten. Aber es sollte nicht sein, nachdem Brian Connolly in eine üble Attacke ausserhalb eines Nachtclubs verwickelt wurde, und Verletzungen am Hals davon trug. 1975 wurde Sweet auch in den USA entdeckt, und die Band machte sich auf zu Ihrer bis heute härtesten
Tour. Aber diese brachte auch Erfolg in Form von Alben und Singles mit sich. “Fox On The Run“ erreichte die Top 3 in den USA und ist weltweit noch immer eine der bestverkauften Singles. Dicht gefolgt vom Favoriten der Musiker "Action“, waren Sweet ganz oben.“Lost Angles“, “Fever Of Love“ und "Stairway To The Stars“ hatten einen geringeren Effekt. Aber das hektische Touren ging weiter und es war klar – Sweet brauchten einen Neuanfang.
 
“Love Is Like Oxygen” vom Album “Level Headed” trieb die Band wieder zurück an die Spitze. Weltweit eine Hit Sinlgle und ein Hit Album. Genau das war nötig. Im Jahr 1978 gewann "Love Is Like Oxygen“, geschrieben von Andy Scott und Trevor Griffin, eine Ivor Novello Nominierung und einen Ascap Award in den USA. Die Zukunft sah gut aus. Doch gute Nachrichten führen meist zu schlechten, und Brian verliess Sweet bald darauf. Seine gut dokumentierte Alkoholsucht fügte ihm während des mörderischen Tourplans in den USA gesundheitlichen Schaden zu. Nach seinem Weggang war es nie wieder so wie früher. [Traurigerweise verstarb Brian am 9. Februar 1997]. Obwohl “Cut Above The Rest“ und "Waters Edge“ von Kritikern gut bewertet wurden, wurden die Verkaufserwartungen nicht erfüllt. Letztendlich verabschiedete sich die Band 1981/82 mit der posthumen Veröffentlichung von "Identity Crisis“. Nun, da Steve in USA lebte und Mick sich mit dem Leben nach dem Tod seiner ersten Frau arrangieren musste, fanden sich Sweet erneut an einer Kreuzung wieder.
Die Reformation
 
Es war kurz vor Weihnachten im Jahr 1984, Andy lebte jetzt in Central London, als er Sweet’s früheren Agenten auf der Strasse traf. Sie gingen ein Bierchen trinken, und so wurde die Saat für Sweet’s Reformation und Rückkehr gesät. Andy’s Karriere als Musikproduzent /Session Musiker befand sich gerade im Leerlauf und er kam letztendlich zu dem Schluss,dass die triumphale Rückkehr von Sweet eine gute Idee sei. Und seitdem hat er nie wieder zurück geschaut.
 
Die erste Besetzung von
Sweet nach der Reformation in 1985 war eher ein Heavy Rock Ensemble.Sänger – Paul Mario Day (ex Iron Maiden), Keyboard und Gesang – Phil Lanzon (ex Grand Prix und nun bei Uriah Heep) und am Bass/Gesang – Mal McNulty (ex Weapon und nun bei Slade) schlossen sich mit Andy und Mick zusammen,und begannen ein neues Sweet Kapitel. Tourneen in Australien und Europa standen als erstes auf dem Plan, und waren überall ausverkauft. “Live At The Marquee“ wurde während 3 spontaner, ausverkaufter Auftritte im The Marquee Club in London aufgenommen. Kurz bevor dieser berüchtigte Veranstaltungsort seine Türen für immer geschlossen hat. Er wird für die Band immer einen historischen Stellenwert haben. Alle guten Dinge müssen sich ändern. Als sich also Paul entschied dauerhaft in Australien zu leben und Phil ging, um bei Uriah Heep zu spielen, benötigte die Band “Nachwuchs“. Nach einigen Probeläufen wechselte Mal McNulty zu den Lead Vocals, Steve Mann (ex Lionheart und Michael Schenker Group) an Keyboard/Gitarre und Jeff Brown (ex Statetrooper) am Bass.Tourneen in den USA und Europa folgten, während die Band ihren Weg weiter nach oben erklomm. Im Jahr 1990 erkrankte  Mick Tucker während einer der grössten Tourneen bis heute. Ein Wagnis welches bedeutete,in Europa 9 Länder in 6 Wochen zu bewältigen. Er hatte einen epileptischen Anfall und eine Wiederkehr eines früheren gesundheitlichen Leidens,einer Bauchspeicheldrüsenentzünding / Pankreatitis. Sein Platz wurde von Bodo Schopf (ex MSG) als vorläufiger Drummer eingenommen. Aber Mick sollte nie wieder zur Band zurückkehren. [Mick Tucker starb am 14. Februar 2002 nach einem 6-jährigen Kampf gegen Leukämie.]
 
Dann war es nur noch einer – Andy Scott
Das wirklich gut angekommene Album “A“ wurde im Jahr 1991 in Steve Mann’s Studio in Hannover aufgenommen und hatte in einigen Gebieten Einfluss auf die Charts.
Bodo hatte das Gefühl, seine Zeit bei
Sweet war immer nur vertretungsweise, und sein Ersatz kam in Form von Bruce Bisland. Andy hatte bereits bei einigen Aufnahmesession als Produzent und Musiker mit Bruce gearbeitet. Und so wusste er,dass er der richtige Mann für diesen Job sein könnte [und er ist noch immer bei Sweet – seit 20 Jahren!]. Die “A“ Tour wurde dann eine weitere “harte Nuss“ in den USA und Australien. Aber die Band meisterte auch dies. Im Jahr 1994 kam es zu einer weiteren,unerwarteten Veränderung, als Mal sich entschloss, es sei an der Zeit sich zu verändern und weiter zu ziehen. Alle waren traurig ihn gehen zu sehen. Der neue Sänger war Chad Brown (ex Lionheart) und Sweet beschloss sofort ein Album mit dem Titel “Glitz Blitz & Hitz“ mit Neuaufnahmen der Hit Singles aufzunehmen. Die Aufnahmen waren tadellos und haben viele mit der Genauigkeit und  Präzision von Andy’s Leistung/Auftreten und Sound Produktion hinreissen lassen. Es folgten diverse Sweet Touren, die weit entfernte Plätze / Länder beinhalteten – über den nördlichen Polarkreis, Grönland und Singapur – von der Band ohne Dramen bewältigt. Aber in Wahrheit schwebte eine grosse schwarze Wolke über Sweet. Steve Mann verliess die Band, um Chef von Audio Post Production bei Channel 4 TV zu werden. Eine zu gute Gelegenheit für ihn.Und wieder einmal wünschten wir ihm traurig alles Gute für seine neue Karriere.
 
Steve Grant, ein Virtuose, tauchte auf und übernahm naht-/übergangslos den Platz am Keyboard und der Gitarre. Er tourte unter anderem mit The Animals durch die USA, nachdem diese sich wieder neu formiert hatten und arbeitete an zahlreichen Studio Projekten. Es schien sich ein gewisses Muster heraus zu kristallisieren. Immer wenn ein neues Bandmitglied beständig wurde, wurde ein altes unbeständig und wollte gehen. Chad hatte schon seit einiger Zeit keine Lust mehr am Tourleben. Es war während einer weiteren Tour durch Deutschland, als er eine Kehlkopfentzünding bekam. Dies führte dazu,dass die Band am Ende der Tour entscheiden musste,entweder 6 Shows abzusagen oder weiter aufzutreten. Natürlich sagte man sich “die Show muss weiter gehen“, zu viert,indem Jeff Brown die meisten Teile der Lead Vocals ubernahm. Es klappte gut, und die Band machte von da an zu viert weiter. Dies gab Chad die notwendige Begründung / Entschuldigung die Band zu verlassen, und diese ging wieder ins Studio, um an “
Sweetlife“ zu arbeiten. Das Album wurde letztendlich im Jahr 2002 veröffentlicht. Dies brachte mit der Single “Do It All Over Again“ wohlwollende Kritiken, und die Band konnte nach einigen TV-Auftritten in Deutschland und dem restlichen Europa auch jüngere Fans für sich gewinnen. Es kam zu Unruhen und Unstimmigkeiten innerhalb der Band und man versuchte dies zu bewerkstelligen. Es war offensichtlich, dass etwas geschehen musste, und so stellte man Jeff Brown Ende 2002 ein Ultimatum. Daraufhin verliess dieser die Band.
Phoenix aus der Asche
 
Seit 1980 ist Sweet nicht mehr in England auf Tour gegangen. Und so war die Glitz Blitz & Hits Tour im Jahr 2003 ein grosses Ereignis. Aber die Band hatte keinen Sänger. Tony O’Hora hatte mit Bruce bereits bei Praying Mantis während deren einjähriger Tour durch Japan gearbeitet. Sein stimmlicher Umfang ist einfach “stratosphärisch“! Und als uns bewusst wurde, dass er auch Bass spielen kann, waren wir plötzlich wie der Phönix aus der Asche wieder auf unserem Weg. Tony führte uns in neue Dimensionen, die auch heute noch vorherrschen. Diese spezielle
Sweet-Besetzung verkündete eine glänzende Zukunft für die Band. Sweet’s Auftritte auf vielen Festivals sowie diversen Aufnahmen der Shows zeugen davon. Die Band war glücklich und auf einem guten Weg. Aber erfahrungsgemäss sollte es zu etwas unerwünschtes geschehen. Im Jahr 2005 arbeitete Tony an einem Music College und genoss diese Erfahrung ebenfalls. Also versuchte er so gut es ging alle glücklich und  zufrieden zu stimmen – Band, Familie, College. Dies wurde zu einem Problem und die Band verlor. Er empfand dies als seine schwierigste Entscheidung. Aber jeder respektierte ihn dafür, und er musste nach vorne schauen und sich weiter entwickeln. Sweet hatte für 6 Monate einige ereignisreiche Shows und Tourneen, musste einen Ersatz finden. Eine Russland Tour, Küste zu Küste, von Vladivostok nach Moskau und alles dazwischen. Mit Phil Lanzon zurück am Keyboard und Steve Grant als Sänger und am Bass.Brilliant und gleichzeitig surreal und unwirklich.
 
2006 war ein gutes Jahr.
Sweet hatte einen neuen Sänger. Pete Lincoln ist der am besten geeignete Sänger, den die Band je hatte. Er verbrachte viele Jahre damit mit namenhaften Künstlern wie Sir Cliff Richard, Shakin Stevens und Sailor zu touren. Die Band performt heutzutage alle Hits und viele Album Tracks, inklusive “Set Me Free“ – der meist gecoverte Song diverser Musiker. Pete hat die Position des Leadsängers ergriffen und sich zu eigen gemacht. Die letzten 5 Jahre sind wie im Fluge vergangen. Mit vielen Auftritten bei Festivals in Europa, einer weiteren Glitz Blitz & Hits Tour in England im Jahr 2008, der Sweet Fanny Adams Revisited Tour in Deutschland, das jährliche Sweet Fan Treffen im Robin sowie diversen erfolgreichen Besuchen in Australien.
 
Gerade eben haben wir verkündet, dass Steve Grant nach 15 Jahren die Band verlassen hat.Wir wünschen ihm für seine Zukunft und Projekte alles Gute, wie z.B. mit dem Barockestra, danken ihm für seinen Einsatz und sein Inpu, seine fantastische Art zu spielen und der puren Verrücktheit während seiner Zeit mit der Band.
Wenn sich eine Türe schliesst ……….
………. öffnet sich eine andere! Tony O’Hora ist zu Sweet zurückgekehrt (Keyboard/Gitarre und Gesang). Dies ist gesanglich ohne Zweifel die feinste und beste Kombination, und wir freuen uns alle auf die Zukunft. Im Oktober 2011 soll “Join Together“ veröffentlicht werden – die erste Sweet Single nach fast 10 Jahren –
SWEET eine Band der  Zukunft!

© 2011 the sweet